top of page

Prozessorientierte Diagnostik

Die prozessorientierte Diagnostik umfasst ein fortlaufendes gemeinsames Verstehen der äusseren Faktoren sowie der innerpsychischen Prozesse, die zur aktuellen Belastung beitragen oder sie aufrechterhalten.

 

Diese grenzt sich ab von der kategorialen Diagnostik von Störungsbildern nach ICD-10, welche der Individualität und Komplexität eines Menschen nur begrenzt gerecht werden kann. Letztere dient in erster Linie der fachlichen Kommunikation mit Zuweisenden, Krankenkassen oder anderen involvierten Fachpersonen. Zudem kann es sinnvoll sein, konkrete Strategien im Umgang mit der störungsspezifischen Symptomatik zu vermitteln.

 

Im Zentrum meiner Arbeit steht aber weniger die kategoriale Diagnostik von Störungsbildern sondern vielmehr das gemeinsame Verstehen der innerpsychischen Dynamik und der fortlaufenden Veränderungsprozesse im Sinne einer prozessorientierten Diagnostik. Zeigt sich im Verlauf der Zusammenarbeit ein Bedarf nach einer vertieften diagnostischen Abklärung, wird eine entsprechende Zuweisung besprochen.

bottom of page